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Besitzer mehrer Fahrzeuge oder jene, die es gerne wären, haben die Diskussionen und Meldungen rund um das Kfz-Wechselkennzeichen in den letzten Monaten aktiv verfolgt. Viele haben fleißig mitdiskutiert und versucht, ihre Ideen einzubringen.

Ab dem 01.07.2012 wird es endlich so weit sein, das lang ersehnte Wechselkennzeichen für die Zulassung mehrerer Fahrzeuge wird kommen. Wer sich dabei allerdings ein Modell wie in der Schweiz verspricht, wird der aktuellen Regelung allerdings nicht allzu viel abgewinnen können.

Richtig ist, dass zwei Fahrzeuge mit dem gleichen Kennzeichen zugelassen werden können. Grundlage hierfür wird ein zweigeteiltes Kennzeichen sein. Ein abnehmbarer Teil (großer) und ein permanenter (kleiner) Teil.

Das Wechselkennzeichen

Der große Teil des Wechselkennzeichens, gilt hierbei als “eigentliches” Kennzeichen. Dieser Teil kann abmontiert und am anderen Fahrzeug angebracht werden. Der kleine Teil rechts, ist entweder mit 0-9 durchnummeriert, inklusive Vermerk des “eigentlichen” Kennzeichens. So bleibt auch das Fahrzeug ohne Kennzeichen identifizierbar. Zusätzlich kann sich hier auch das “H” für Oldtimer wiederfinden.

Buchtipp: Autokauf ohne Pannen.

Wichtige Grundlagen

  • Das Wechselkennzeichen kann nur für zwei Fahrzeugeverwendet werden.
    • zwei Pkw oder zwei Motorräder -> keine Mischung möglich!
  • Nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen
  • Nur für Privatfahrzeuge ohne Personenverkehr
  • Kein Güterverkehr / Lieferwagen

Problem: Abstellplatz

  • Das “unbenutzte” Fahrzeug, darf nicht öffentlich zugänglichabgestellt werden
    • Umfriedung notwendig (Einzel-Garage, abgeschlossener Garten, …)
    • keine öffentlich zugänglichen Parkplätze, selbst bei Eigentum (eine Einfahrt oder ein Carport ohne komplette Verschlussmöglichkeit reicht nicht aus!)
    • kein Abstellen in Tiefgarage und Parkdecks von Mehrfamilienhäusern, auch wenn von außen abschließbar!

Versicherungen und Steuern

  • Laut Marktsituation, sind nach wie vor beide Fahrzeuge zu versichern.
    • Einzige Erleichterung: Beide Fahrzeuge können mit der gleichen SF-Klasse eingestuft werden.
  • Keine Erleichterungen bei der Kfz-Steuer
  • Keine Erleichterungen bei Zulassungskosten

Das Ergebnis

Grundsätzlich lassen sich keine Vorteile für Kfz-Halter bzw. Autofahrer feststellen. Vielmehr bringt das Wechselkennzeichen in dieser Form sogar einige Probleme und Nachteile mit sich. Die Unterbringung des “nicht genutzten” Fahrzeugs ist kaum möglich. Hier verhält es sich, wie bei einem komplett abgemeldeten Fahrzeug. Auch eine Kombination aus Wechsel- und Saisonkennzeichen ist nicht möglich. Das größte Problem ist wohl aber das, dass Wechselkennzeichen nicht für Besitzer von einem Motorrad und einem Pkw infrage kommen. Denn unter verschiedenen Fahrzeugklassen, ist es in keinem Fall kombinierbar.

Im Endeffekt bleibt alles beim Alten.

Auch der ADAC, langjähriger Streiter für Einführung von Wechselkennzeichen, zeigt sich alles andere als zufrieden mit dieser Lösung. Mit Wechselkennzeichen wie im Nachbarland Schweiz, hat das ganze im Endeffekt überhaupt nichts zu tun.

Ob Badeseen oder Freibäder – nach und nach werden die hiesigen Schwimmgewässer wärmer und den ein oder anderen treibt es jetzt schon hinein ins erquickende Nass. Spätestens in vier bis sechs Wochen dürfte die Schwimmlust wieder ein Thema für fast alle geworden sein. 

Weder Alter, Geschlecht noch andere Aspekte machen hier einen Unterschied: Spätestens ab kontinuierlich warmen Temperaturen, wird es wieder unzählige Menschen in unserer schönen Republik in die lokalen Freibäder und Badeseen ziehen. Zum einen, um einfach zu entspannen, sich bei marathonartigen Schwimmübungen mal so richtig  auszupowern oder einfach nur, um zu plantschen. Was es auch ist, was die Menschen Jahr für Jahr in die Gewässer treibt, es ist großartig!

Ob verknüpfte Grillparty am Baggersee oder ein nächtlich-heimliches Badesee-Aufsuchen, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, es wird getan, was Spaß macht. Was eigentlich jedes Jahr als der übliche Lauf der Dinge bezeichnet werden könnte, ist vielmehr einer der Gründe, die den Jahreswechsel immer wieder lohnenswert machen.

Es geht um Spaß, Sport, Gesundheit und einfach Blödeleien. Es geht darum, mit anderen zusammen zu sein – manchmal auch darum, einfach alleine zu sein. Egal was einen in das Wasser treibt, Vorsicht ist und bleibt geboten!

Jährlich kommt es in Deutschland zu ca. 2000 Badeunfällen, bei denen wahrlich nicht alle glimpflich ausgehen. Todesfälle nach Grillparties am Ufer sind keine Seltenheit, wie auch Seen-Taucher, die aufgrund eines Tauchunfalls im Koma liegen. Soviel Spaß, wie es macht, genau so gefährlich ist es auch.

Buchtipp: Kindern richtig und schnell schwimmen beibringen!

Deshalb sollten folgende zwei Grundsätze, wie schon im letzten Jahr auf http://www.facebook.com/Kundenberater verkündet, grundsätzlich oberste Priorität haben:

  1. “Wir passen alle aufeinander auf!”
    Gemeint ist, dass alle im Blick behalten, dass niemand zum Beispiel angetrunken oder überaus aufgebracht ins Wasser springt. Genauso sollten alle darauf achten, dass niemand mit einem allzu vollen Magen die Frische des Wasser genießen geht.
  2. “Schwächere Schwimmer werden von den ‘Profis’ unterstützt!”
    Es gehört scheinbar immer mit dazu: Kleinere Wettkämpfe im Streckenschwimmen, im Weittauchen oder beim Fangen spielen im Wasser. Das ist in Ordnung, solange darauf geachtet wird, dass sich niemand überschätzt und zum Beispiel bei einem Krampf Gefahr läuft, zu ertrinken.Zudem sollte es nicht immer darum gehen, wer der “coolere” oder wer der “stärkere” ist. Wer nicht mehr kann, der kann nicht mehr. Gruppen sollten vor allem bei Schwimmausflügen nicht auf “Coolness”-Grundästzen beharren, sondern jedem erlauben, ehrlich zu sich selbst und seinem Körper zu sein.

Ja, das alles klingt schlichtweg selbstverständlich – ist es aber “im Eifer des Gefechts” dann leider doch nicht – wodurch es immer wieder zu tragischen Schwimmunfällen kommen kann. DRK, DLRG und andere Helfer-Organisationen könnten hierzu sicherlich noch ganze Kataloge an Vorfällen aufstellen, die genau durch das Fehlen dieser “Selbstverständlichkeiten” geschehen sind.

Wer gerne schwimmt, sollte an mögliche Folgen denken

Auch wenn man beim alltäglichen Gedankenspiel das “normale” Schwimmen nicht zu gefährlichen Sportarten hinzuzählen würde, ist es auf alle Fälle kein ganz ungefährliches Hobby. Genau deshalb ist es wichtig, dass man vor dem Beginn der Badesaison überprüft, ob man im Besitz einer aktuellen Unfallversicherung und im besten Falle auch eine Berufsunfähigkeits-  oder wenigstens Erwerbsunfähigkeitspolice abgeschlossen hat.

Sollten die Folgen eines solchen leicht passierten Badeunfalls tatsächlich Invalidität, körperliche oder geistige Einschränkungen sein, dann sind dies nämlich die einzigen, die einem eine dauerhafte und ausreichende Leistung erbringen werden.

  • Kopfsprung in zu flaches Wasser
  • Sturz beim entlanglaufen am Beckenrand
  • Zusammenstoß mit einem anderen Schwimmer
  • Krämpfe und Verletzungen der Muskeln und Bänder beim Schwimmen
  • Kreislaufzusammenbruch
  • ungeklärte Ursachen

Die Liste an möglichen Gründen für dauerhafte Gesundheitsschädigungen durch Schwimmunfälle oder Vorfälle ist leider niemals komplett.

Wer sich unsicher ist, ob und was er bisher in dieser Hinsicht versichert, sollte sich vertrauensvoll an seinen betreuenden Kundenberater wenden oder Freunde und Bekannte nach deren Vertrauensperson in Sachen Versicherungen fragen. Mit diesem Thema ist – trotz aller Badefreuden – nicht zu spaßen.

Trotz allem, sei allen ein wunderbarer, herannahender Sommer mit viel Schwimmfreuden gewünscht.

PS: Interessante Badetipps werden an dieser Stelle natürlich gerne entgegen genommen.

Buchtipp 2: Kulturgeschichte des Reisens. Von der Pilgerfahrt zum Badeurlaub.

Wer kennt sie nicht, die schwungvollen, teils penetranten Angebote im Internet: “Private Krankenversicherung für nur 59 Euro!” Was sich fast liest, wie eine Offenbarung an Versicherte, sollte jedoch mehr als nur zweimal durchgegangen und studiert werden!

Während meiner täglichen Arbeit, erfahre ich immer wieder von Fällen, in denen Menschen solche “Angebote” angenommen haben und sich nur wenige Jahre später gar nicht mehr darüber erfreuen konnten. Der Grund war ganz einfach: Beitragskarussell in die falsche Richtung. Das passiert häufig, sobald sich eine gewisse Zahl an Kunden im betreffenden Tarif eingefunden hat und auch Leistungen abruft – denn krank wird (fast) jeder mal. Da ist es nur wenig verwunderlich, dass die Beiträge in der Folge erheblich angezogen werden. Alles erstmal halb so wild? Erstmal alles so wie überall?

Buchtipp: Kostenfalle Krankenversicherung? – Das muss nicht sein!

Jain! Vor allem Versicherte im Alter zwischen 30 und 50 Jahren fühlen sich durch solche Lockangebote immer wieder angezogen, da diese nicht selten über 300 Euro monatlich für ihre private Krankenversicherung zahlen.

  • Die Gefahr hierbei? Beim Versichererwechsel gehen Altersrückstellungen sowie Ansprüche auf Beitragsrückerstattungen verloren.
  • Die Folge hiervon? Da der Versicherte natürlich älter wird, steigen die Beiträge wegen fehlender Rückstellungen überdimensional an. Die Gefahr, dass die Beitragshöhe aus dem Ruder läuft, steigt drastisch.
  • Was kann man dagegen tun? Grundsätzlich prüfen und überprüfen und Beratungen einholen! Nicht immer ist das Billigste auch gleichzeitig das Günstigste.

Natürlich sind nicht alle günstigen Angebote vorweg schlecht oder unseriös. Allerdings sollte einfach niemals vergessen werden, dass jedes Produkt seinen Preis hat. Und dass eine private Krankenversicherung nur schlecht finanzierbar ist, wenn sie nur einen Bruchteil des Beitrags einer Gesetzlichen kostet, dürfte selbstverständlich sein.

RfB-Quoten Welchen Anteil der eingenommen Beiträge, nutzen Private Krankenversicherungen dafür, die Beiträge (z.B. im Alter) stabil zu halten? (grobe Richtung: umso mehr, desto besser).

Bildquelle: Softair BKZ Lotse

Heutzutage wird es immer wichtiger, seine Finanzen im Blick zu haben. Möglichkeiten gibt es genauso viele, wie zu beachtende Regeln.

Ein uraltes Hilfsmittel.
In vieler Leute Augen, erscheinen Haushaltsbücher als altmodischer Kram, den nur Oma oder sogar Uroma genutzt haben. Nicht wenige vertrauen bisweilen darauf, alles wie selbstverständlich unter Kontrolle zu haben, was die Finanzen des eigenen Haushalts angeht. Dabei reichen allein in Kartons gesammelte Rechnungen zu Bestellungen und die obligatorische Kontoauszug-Sammlung nur in den aller wenigsten Fällen wirklich aus.

Weshalb Buch führen?
Tatsächlich befinden wir uns in einer Zeit, die ebenso schnelllebig wie unübersichtlich ist. Eigentlich wichtiger denn je, sich bewusst und qualitativ Gedanken über das monatliche, vielleicht sogar tägliche Budget zu machen, um keine bösen Überraschungen zu leben. Viel zu groß sind immerhin die vielen Versuchungen durch propagierte 0%-Finanzierungen und damit verbunden Ratenzahlung für mittlerweile fast alles. Wem sind nicht schon die wie selbstverständlich anmutenden Angebote großer Elektrohändler aufgefallen? Alles gut? Nur kurzfristig.

Zwar erwirbt man seine Güter mittels einer, so die Händlerversprechung, 0%-Finanzierung, doch bleibt der bittere Beigeschmack monatlicher Belastungen für meist mindestens zwölf Monate. Und das pro Anschaffung. Hinzu kommen noch die täglichen Ausgaben des Lebens, Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Fahrtkosten. Hier die Übersicht zu behalten ist somit alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Es müssen Hilfsmittel heran gezogen werden.

Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich an.
Hilfsmittel bieten sich in unzähligen Varianten an. Vom Zettel bis zur App.

Als Hilfsmittel zur Erhaltung oder gar Erlangung einer diesbezüglichen Übersicht, eigenen sich altbewährte Mittel wie Tabellen aus Papier oder – etwas moderner – per Tabellenkalkulation auf dem eigenen Computer. Dabei bedarf es nicht einmal der Zurhilfenahme kostenpflichtiger Software. Sogar Apps für gängige Smartphones und Tablets werden in den verschiedenen Appstores angeboten. Viele hiervor gänzlich kostenfrei. Bei aller Einfachheit und Bequemlichkeit solcher Lösungen, sollte niemals der zugrunde liegende Nutzen vergessen werden: Übersicht. Kontrolle. Planbarkeit. Vom Grundsatz her, ist die korrekte Darstellung der eigenen Finanzen, also quasi die interne Buchführung, kein Hexenwerk, dennoch sollten einige wichtige Dinge beachten werden.

Zur besseren Vergleichbarkeit und Analysierbarkeit der eigenen Buchführung, ist es wichtig, sich immer wieder die gleichen Betrachtungszeiträume vorzunehmen. Zum Beispiel von Monat zu Monat oder gar Woche zu Woche. Mindestens genauso wichtig, ist die Kontinuität, mit der das Haushaltsbuch geführt wird. Für lediglich wenige Wochen Übersichten über die eigenen Finanzen zu erstellen, ist zwar ganz nett, aber dann insgesamt doch nur verschwendete Zeit. Eine wirkliche Aussagekraft erlangt die Auflistung von Einnahmen und Ausgaben erst ab mindestens sechs Monaten, wenn nicht gar nach einem Jahr kontinuierlicher Betrachtung. Besser natürlich, ein einmal begonnenes Haushaltsbuch immer weiter zu führen.

Kleinigkeiten nicht vergessen.
Der Entschluss ist gefasst. Richtig und Wichtig!

Hat man den Entschluss gefasst, sich konstruktiv Gedanken über seine eigenen Finanzen zu machen, wird gern und fleißig an die Führung eines Haushaltsbuches gegangen. Folgende Punkte sollten hierbei trotz der offensichtlichen Einfachheit dieses Vorhabens nicht vernachlässigt werden:

  1. Einnahmen sind die Grundlage für jedes Budget. Diese sollten ernsthaft dargestellt werden und niemals schön gerechnet werden. Niemand außer den eigenen Haushaltsmitgliedern hat Zugriff auf das Haushaltsbuch.
  2. Ausgaben stehen den Einnahmen entgegen. Sie lassen sich oftmals nicht vermeiden, höchstens optimieren. Welcher Art auch immer Ausgaben sind, sie sollten dringlich vollständig und korrekt angegeben sein:
    • kein Besser-Rechnen von Kosten / Verbindlichkeiten
    • Auflistung auch kleiner Beträge des Alltags (z.B. Tageszeitung, Minieinkauf in der Mittagspause)
    • feste Bezüge herstellen, denn es muss schnell und einfach erkennbar sein, Ausgaben-Positionen zusammenzuführen. Hier empfielen sich feste Nummern für zum Beispiel Versicherungen, Steuern, Wochenendeinkäufe, Handyrechnung, Kleinigkeiten, …

Werden diese Punkte beherzigt, steht der Optimierung der eigenen Finanzen durch einfachste Mittel nichts mehr im Wege. Besteht ein Haushalt aus mehreren Personen, die über das Budget des Haushalts verfügung, sollte diese Methode natürlich mit allen gemeinsam angegangen werden.

Schon lange ist es kein Geheimnis mehr: Zahnersatz und Zahnbehandlungen, sind für die meisten kaum noch bezahlbar. Da kommen gut und gerne mal 2000 Euro zusammen – für einen einzelnen Zahn. Nicht selten auch wesentlich mehr!

Es gibt unzählige TarifeKein Wunder also, dass sich Versicherungen früh Gedanken zu dem Thema gemacht haben, wie man die Haushalte entlasten könnte. Tarife wurden geschmiedet, entwickelt und bisweilen auch wieder verworfen. Die einen tragen den Wettbewerb über die Leistung aus, die anderen über den Preis. Was das heißt, dürfte klar sein. Genau: Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Nehmen wir das normale Implantat zum unteren Preis an (wobei selbst der extrem selten abrufbar ist, mit seinen Gesamtkosten): 1.400 Euro für eine “Einzelzahnzahn-Lücke”.

  • Hier zahlt die gesetzliche Krankenversicherung ganze 400 Euro als Festzuschuss. Gar nicht schlecht? Naja, immerhin verbleibt ein Eigenanteil von 1.000 Euro.

Das Beispiel ist viel zu astronomisch? Zu weit weg von deiner Vorstellung?

Was ist mit dem ganz normalen, jedem bekannten “Loch im Zahn”? Wer keine ungesunde und unschöne Amalganfüllung möchte, zahlt rund 40 – 80 Euro selbst. Da ist der Festzuschuss der Gesetzlichen (immerhin 30 Euro) schon berücksichtigt.

Spätestens nach einem Zahnarztbesuch, haben sich einige schon Gedanken darüber gemacht: “Und was kommt dann?” Man geht ins Internet, sucht und sucht und findet dort tatsächlich eine Zahnzusatzversicherung für 6,- Euro im Monat. Klasse. Klar – und was ist da nun versichert? Häufig schließen Onlineuser unwissentlich reine Zahnersatztarife ab. Das ist nicht unbedingt schlecht – aber auch nicht wirklich zielführend. Wofür hier nicht bezahlt wird, ist in der Regel:

  • Professionelle Zahnreinigung
  • Zahnbehandlung
  • Kieferorthopädie

Also genau das, was man unter Umständen gar nicht als Anlass zum Abschluss einer solchen Versicherung ansieht.
Andersrum funktioniert das Spielchen leider auch.

  • Zahnbehandlung: ja.
  • Zahnersatz: nein. Und nun?

Hauptsache 100% Leistung für die Hälfte des nötigen Spektrums?

  • Dann doch lieber z.B. 80% Erstattung, aber dafür alle Bereiche mit dabei. Oder?

Darum die Bitte an alle Leser:

Nicht einfach den billigsten Tarif aus irgendeinem Onlineportal heraussuchen. Zur Not, gern auch hier mal nachfragen.

  • Geiz ist nicht geil!
    • Geiz kann Ihre Gesundheit gefährden!

Die Unfallversicherung ist ein wichtiges und gleichermaßen viel diskutiertes Thema. Immerhin leistet die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Arbeits- und Wegeunfällen. Alle anderen Bereiche des alltäglichen Lebens, fallen also nicht unter den gesetzlichen Schutz. De facto macht das meist 75% des Alltags aus, der nicht versichert ist! Umso wichtiger ein strategisch gewählter und passender Schutz.

Neben vielen sinnvollen Unfallversicherungs-Modellen, kursieren immer noch Mythen über die so genannte “Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr“. Genau hiermit sei erstmal aufgeräumt:

Dass man sich gegen die Gefahr eines Unfalls im Alltag absichern sollte, ist den meisten glücklicherweise klar. Verlockend sind da Offerten, seine “Beiträge zurück” zu bekommen wenn die Unfallversicherung abläuft. Doch was ist dran, an der sogenannten Beitragsrückgewähr?

Eigentlich gibt es keine Beitragsrückgewähr in der privaten Unfallversicherung – und kostenfrei ist diese Rückgewähr auch nicht. Schonmal zwei interessante Punkte, oder?

  • Es gibt keine Beitragsrückgewähr: Bei einer solchen Unfallversicherung wird ein Teil der eingezahlten Beiträge in Sparmodelle angelegt – meist der überwiegende Teil der zu zahlenden Beiträge. Diese werden ganz normal verzinst, allerdings in der Regel schlechter als bei einer “normalen” Kapitalanlage. Läuft die Versicherung aus, erhält man das somit mühsam ersparte Guthaben zurück – aber nicht seine Beiträge.
  • Kostenfrei ist diese Rückgewähr auch nicht: Nirgends wird etwas verschenkt. Weshalb also hier? Da es sich bei der Beitragsrückgewähr lediglich um ein schwach verzinstes Sparmodell handelt, werden hierfür Extrabeiträge erhoben. Vom monatlichen Beitrag von z.B. 100 Euro, gehen häufig 75% in das Sparmodell, 25% stehen für den Versicherungsschutz zur Verfügung. Der Unfallschutz fällt dementsprechend mager aus.

Was gilt es bei einer privaten Unfallversicherung noch zu beachten?

  • Versicherungsschutz 24h, weltweit: Prinzipiell ist der Markt so aufgestellt, dass die meisten privaten Unfallversicherungen sowohl bei Arbeits- als auch Privatunfällen weltweit gültig sind. Trotzdem gibt es immer noch vereinzelt Tarife, die “nur private Unfälle” abdecken. Somit sollte dieser Punkt immer gezielt angesprochen werden.
  • Viele Kleinigkeiten: Dass eine Unfallversicherung den klassischen Unfall abdeckt dürfte klar und vorraussetzbar sein. Doch bieten viele Gesellschaften mittlerweile viele Möglichkeiten, dem ganzen eine individuelle Note zu verpassen, sprich: Man hat verschiedene Module oder Einschlüsse zur Auswahl, sodass man den für sich selbst richtigen Versicherungsschutz herstellen kann. Hier sollte allerdings mit einem Kundenberater zusammengearbeitet werden, der einem die einzelnen Möglichkeiten und Module erklärt.
  • Tagegelder und andere Leistungen: Grundsätzlich basiert die Unfallversicherung auf der “Invaliditätsleistung”. Das heißt, entsprechend der bleibenden, körperlichen Beeinträchtigung, wird eine Leistung erbracht. Auch die Todesfallleistung aufgrund Unfalls ist mittlerweile gängig – in vielen Fällen kostenfrei. Tagegelder (Unfall-Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Tagegeld nach Ambulanter-OP) müssen selbst ausgewählt werden. Ob man zusätzlich wert auf kosmetische Operationen, Assistance- und Wiedereingliederungs-Leistungen legt, muss man natürlich selbst entscheiden und gegebenenfalls mit dem Arbeitgeber besprechen.
  • Alles andere als selbstverständlich: Es klingt so logisch und wichtig zugleich… Verletzungen durch Eigenbewegungen sind als Unfall anzusehen. Theoretisch ja. Praktisch nein. Tatsächlich sind “Eigenbewegungen” per Definition des Begriffs “Unfall” ausgeschlossen, denn hier bedarf es der Einwirkung von außen. Somit ist ein “Knie verdrehen”, “Umknicken” oder Ähnliches in den aller meisten Fällen nicht durch die Unfallversicherung abgedeckt. Bänderriss oder Knorpelschaden, können somit zu einem nicht versicherten Fall werden. Einige wenige Anbieter gewähren mittlerweile aber Schutz für diesen wahrlich “alltäglichen” Vorgang. Die Unfallversicherung der RheinLand Versicherungs-AG zum Beispiel, versichert diese Schäden aus Eigenbewegungen ohne zusätzliche Kosten mit. Klasse! (Artikel-Update 2012)
  • Verträge nicht grundlos kündigen: Wer seine Unfallversicherung kündigt und den Wechsel des Vertrages zu einem anderen Versicherer anstrebt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass auch einer Unfallversicherung Gesundheitsfragen zugrunde liegen. Das heißt, dass u. U. bestimmte Leistungsarten ausgeschlossen werden können. In vielen Fällen wird zum Beispiel die Unfallfolge durch Diabetes ausgeschlossen.

    • Faustregel: Wer an chronischen Erkrankungen leidet oder bereits eine nachgewiesene / nachweisbare Invalidität erlitten hat, sollte sich den Unfallversicherungswechsel zweimal überlegen. Hilfreich hier: Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Vermittler, der die eigene Situation kennt. So können böse Überraschungen vermieden werden, indem Probeanträge gestellt oder direkt das Risikomanagement zurate gezogen wird.

Sicherlich ließen sich hier noch unzählige, wichtige Punkte darlegen. Solltet ihr speziellere Fragen zu diesem Thema haben, stehen die gewohnten Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

Liebe Leser,

aus gegebenem Anlass (Rückmeldungen und Rückfragen durch einige Kunden, eigene Erfahrungen und Recherchen im Internet), möchte ich alle zu höchster Vorsicht aufrufen, wenn ein Anruf von der Rufnummer +00 eintrudelt.

Viele berichten, dass sie auf die folgenden zwei Arten gefangen werden sollten oder bereits “reingefallen” sind.

  1. Die Gewinnspielmasche
    “Hallo XYZ, ich bin XXX von ABC. … Vor sechs Wochen haben Sie an einem Gewinnspiel teilgenommen. [Auto, Küche, Bargeld] Erfreulicherweise sind Sie nun unter den Top-Ten in diesem Gewinnspiel.”
     
  2. Die Schuldenmasche
    “Hallo XYZ, ich bin XXX von ABC. Rechtsabteilung. … Sie haben bei Firma WER Schulden in Höhe von 600 Euro. Wir möchten Ihnen anbieten, diese Schulden zu streichen, insofern Sie sich für ein Zeitungsabo entscheiden, für lediglich 72,80 Euro im halben Jahr. Und keine Sorge, wir arbeiten mit dem Bundesdatenschutz zusammen.”

So oder so ähnlich, sehen die vollmundigen Versprechen aus, mit denen alle möglichen Leute gelockt werden sollen. Tatsächlich handelt es sich aber weder um effektive Gewinnchancen, noch handelt es sich um Goodwill irgendeiner Rechtsabteilung oder eines Inkassodienstes. Teilweise wird sogar angegeben, dass der Anrufer behauptet hätte, er würde im Auftrag eines Landgerichts XY anrufen. Sehr dubios und höchst gefährlich!

Wie viele Betroffene berichten, heimst man sich hier rasch ein Zeitungsabo ein oder erteilt, ohne es zu merken, eine Genehmigung zum Lastschrifteinzug für Gewinnspiele, bei denen es nichts zu gewinnen gibt. Interessanter weise, kennen die Anrufer ziemlich viele Daten: Bankverbindung, Personalien, …

Was kann / soll man tun, wenn man solche Anrufe erhält?
Ganz klar: Publizieren! Kund tun! Aber vor allem auf nichts, aber auch gar nichts eingehen! Niemals!
Vorsorglich sollte man direkt am Telefon fordern, alle persönlichen Daten umgehend zu löschen und sich die komplette Firmenanschrift inklusive Ansprechpartner geben lassen. An diese Anschrift richtet man in der Folge umgehend eine schriftliche Forderung auf Löschung aller Daten zur eigenen Person und verbietet weitere Anrufe und andere werbliche Belästigungen. Immer per Einschreiben – am besten mit Rückschein!

Liebe Leser, lasst euch aber nicht von ewig langen Firmennamen GmbH & Co KG beeindrucken und schon gar nicht davon, dass man bereitwillig Rückrufnummern anbietet. Erfahrungsgemäß sind diese Rufnummern nach diesem Gespräch einfach nicht mehr erreichbar – oder waren es nie. Ebenso wie die Firmennamen in vielen Fällen. Briefkastenfirmen, erfundene Firmen…

Genau für solche Themen, eignet sich ein Massenmedium wie das Internet!

Als kleiner Linktipp für die Rufnummern-Recherche inklusive “Geschädigten-Meinungen”: Tellows.de – hier kann in wenigen Schritten die betreffende Nummer eingegeben und überprüft werden. Vor allem interessant bei verpassten Anrufen diverser Service-Lines.

Haftungshinweis: Für die Richtigkeit der Angaben und Beschreibungen, kann natürlich niemand haften. Ebenso wie für die Aktualität und Objektivität. Zudem möchte ich an dieser Stelle auch nicht ausschließen, dass es sich gelegentlich bei “+00″ um den ein oder anderen seriösen Dienst handeln kann.

Kleiner Gesprächstipp für Gewinnspiel- und Aboanrufe: Direkt nach dem Haken fragen. Immer! An der Reaktion stellt man meistens schon ein Stück weit die Ernsthaftigkeit des Anrufs fest. Da meist relativ zügig “kein Haken” folgt, weist man am besten noch auf die seltsame Telefonnummer hin. Die Reaktionen hierauf sind mitunter interessant. Häufig zickig und verbunden mit raschem Auflegen. So hat sich das auch in meinem Falle zugetragen.

Wie dem auch sei: Seid immer vorsichtig, wenn jemand anruft, den ihr nicht kennt / zuordnen könnt. Lasst euch immer alle nötigen Daten geben und sagt niemals unbedacht “Ja” und gebt keine Kontodaten heraus und auch keine Adressen von Freunden und Bekannten, nach denen man häufig gefragt wird!

Scheut euch nicht, genau hier, an dieser Stelle eure Erfahrungen zu diesem Thema allgemein mitzuteilen. Es kann nur von Nutzen für die Allgemeinheit sein!

Beste Grüße

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